|
Polizei R80RT zum Caferacer - Teil I |
|
Geschrieben von Bauer, Alexander
|
|
Donnerstag, 21. Juni 2007 |
|
Die frühen Jahre ...
Das Motorrad habe ich im Februar 1997 gebraucht erworben. Zu diesem
Zeitpunkt hatte das Motorrad ca. 75.000 Meilen auf dem Tacho.
Bei der BMW handelt es sich um eine ex Polizei R80RT aus England. Die
Farbkombination war, sagen wir mal, gewöhnungsbedürftig. Weißer Tank
und vorderes Schutzblech, rote Seitenteile und blaues Heck.
Unverkennbar ein Bastard, zusammengesetzt aus mehreren Motorrädern.
Im nächsten Winter wurde die BMW neu lackiert.
Ich habe mich für eine Farbe entschieden, die bei BMWs recht selten
anzutreffen ist. Mazda Miata (MX5) gelb.
In '98 begann die immer noch andauernde Zeit der Modifikationen und Reparaturen. Wesentliche Änderungen waren:
- Umbau auf die runden Ventildeckel
- Instandsetzung des Getriebes. Die Schraube im
Luftfiltergehäuse hatte sich gelockert und das Getriebe hat Öl
verloren. Ergo mußte das Getriebe neu gelagert werden.
- Umbau auf Doppelscheibenbremse
- Montage des flachen Fehling Lenkers
- Stahlflex Bremsleitung
- Koni Mono-Shock
Als Polizei-BMW waren Kolben mit der höheren Verdichtung 9,2:1 anstelle
von 8,2:1 verbaut. Das Motorrad sollte soweit wie möglich der alten
R80S Spezifikation entsprechen. Ich montierte das alte
S-Luftfiltergehäuse (mit Löchern), einen K&N Luftfilter und
experimentierte mit diversen Hauptdüsen (142, 145, 148 und 150).
Das meiner Meinung nach beste Resultat erzielte ich mit den 150er
Hauptdüsen und einer runtergesetzten (2.te Position) Düsennadel.
Im Laufe der Zeit wurde der kurze RT Endantrieb (11:37) durch den
Standard R80 Endantrieb (10:32) ersetzt.
In dieser Konfiguration drehte die Kuh problemlos aus. Der Sigma Fahrradtacho zeigte an guten Tagen 180km/h.
Der Spritverbrauch lag zwischen 5.5 und 7 l/100km.
Hier geht es zu Teil II.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Samstag, 11. August 2007 )
|